K O P H I S

Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken –
Verzahnung von BOS, Pflegeinfrastruktur und aktiven zivilgesellschaftlichen Netzwerken

Die Zahl der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft nimmt bedingt durch die demographische Entwicklung stetig zu. Viele dieser Menschen werden von Angehörigen oder ambulanten Pflegekräften im heimischen Umfeld versorgt.

In Extremwetterlagen oder anderen Katastrophenlagen besteht die Heraus-forderung, diese Menschen zu versorgen, wenn beispielsweise Pflegekräfte sie nicht mehr erreichen können. In derartigen Situationen stellt sich die Frage, welche Personen in der Umgebung Hilfe benötigen und wer die Versorgung der betroffenen Menschen unterstützen kann kann.

Im Projekt KOPHIS sollen daher Unterstützungsnetzwerke aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Pflegeeinrichtungen, Angehörigen und aktiven zivilgesellschaftlichen Akteuren aufgebaut und gestärkt werden. Hierzu werden die Bedürfnisse der betroffenen bzw. betreuenden Personen ermittelt und Unterstützungskonzepte sowie Informationsmaterialien erarbeitet pleine lune et accouchement.

Das Verbundprojekt KOPHIS wird im Rahmen des Programms Forschung für die zivile Sicherheit: „Zivile Sicherheit – Erhöhung der Resilienz im Krisen- und Katastrophenfall“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sind die Katastrophen-forschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin, das Institut für Arbeits-wissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart, das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen GmbH beteiligt.

Projektträger ist die VDI Technologiezentrum GmbH. Das Forschungsprojekt KOPHIS hat eine Laufzeit von 3 Jahren und startete am 1.02.2016.

Förderkennzeichen: 13N13869 bis 13N13873

Projekt

MOTIVATION UND VORGEHEN

Bedingt durch die demographische Entwicklung nimmt die Zahl der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft stetig zu.

Die Versorgung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Krisen- und Notfällen stellt die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) vor große Herausforderungen. Tragfähige Netzwerke zwischen den Pflegebedürftigen, der Zivilgesellschaft und den BOS müssen bereits in Nicht-Krisenzeiten geknüpft werden, um im Krisenfall helfen zu können.

Neben wissenschaftlichen Analysen strebt das Projekt KOPHIS die prak-tische Umsetzung in einer Modellregion an.

Das Innovationspotenzial dieses Projekts besteht darin, pflegende Ange-hörige und Unterstützer im Sozialraum direkt und von Projektbeginn an, einzubeziehen. Auch in Bezug auf die methodische Herangehensweise be-schreitet KOPHIS innovative Wege. Die Bevölkerung wird nicht aus-schließlich in der Rolle der Betroffenen betrachtet, sondern auch als Akteur in die Krisenvorsorge und -bewältigung mit einbezogen.

PERSPEKTIVEN

Das Forschungsprojekt KOPHIS zielt auf die Stärkung der Resilienz hilfe- und pflegebedürftiger Menschen in Privat-haushalten in allen katastro-phenrelevanten Phasen.

Im Projekt werden in der Modellregion die bislang weitgehend separat von-einander existierenden Bereiche der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Katastro-phenschutz sowie Pflegeinfrastrukturen stärker miteinander verzahnt.

Mit einer intensiveren Verzahnung können bestehende Risiken reduziert und Katastrophen besser bewältigt werden. Konkrete und praxistaugliche Konzepte ermöglichen im Katastrophenfall zielgerichtete Maßnahmen sowie eine schnelle Rückkehr in den Alltag.

Partner

Deutsches Rotes Kreuz (DRK) e. V.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verfolgt angesichts neuer Bedrohungslagen und gesellschaftlichem Wandel die Intensi­vierung der Forschungsaktivitäten. In seiner Strategie 2020 formulierte das DRK die Selbstverpflichtung, „alle zur Verfügung stehenden Ressourcen des Katastrophenschutzes, des Rettungsdienstes, des Suchdienstes sowie der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen zur Bewältigung von Katastrophen im Inland“ einzubeziehen (DRK 2012: 23). Um dieses Ziel zu erreichen, sollen bestehende Strukturen und Prozesse des Verbandes zur Katastrophenprävention und -bewältigung analysiert und stärker aufeinander bezogen werden. Die vom DRK-Generalsekretariat durchgeführten Forschungsprojekte sind ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung dieser Strategie.

Projektleitung: Matthias Max
Kontakt: sicherheitsforschung@drk.de

Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)

Universität Tübingen
Das IZEW ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum für ethische Fragen, die sich in und aus den Wissenschaften ergeben. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt der Zusammenarbeit von Forscherinnen und Forschern über disziplinäre Grenzen hinweg, dem Transfer von Ergebnissen ethischer Forschung in den Bildungsbereich sowie die Koordination von Forschungsnetzwerken. Einschlägige ethische Perspektiven der Sicherheitsforschung in Deutschland werden nahezu ausschließlich durch die Tübinger Arbeiten abgedeckt. Auch über Deutschland hinaus gibt es keine institutionalisierte Ethik-Forschung zum breiten Feld der Sicherheit.

Projektleitung: Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn
Kontakt: Marco Krüger | marco.krueger@izew.uni-tuebingen.de

Katastrophenforschungsstelle (KFS)

Freie Universität Berlin
Die Katastrophenforschungsstelle (KFS) am Fachbereich für Politik und Sozialwissenschaften ist auf sozialwissenschaftliche Katastrophenforschung spezia-lisiert. Das Hauptziel des Teilvorhabens “Infrastrukturen, Bedarfe und Resilienz im Kontext der Pflege in Privathaushalten im Krisenfall” der Katastrophenforschungsstelle (KFS) ist: ein Szenarien basiertes und auf die verschiedenen Phasen eines katastrophalen Prozesses gerichtetes Verständnis der Unterstützungs-bedarfe und Resilienzpotentiale Hilfs- und Pflegebedürftiger in ihren sozialen Bezügen.

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Voss
Kontakt: martin.voss@fu-berlin.de

Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen (ZTM)

Von der Idee bis zum Produkt entwickelt und verbreitet das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Innovationen für das heutige und zukünftige Gesundheitswesen. Nachhaltige Netzwerke über die Sektoren Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Arztpraxis, Krankenhaus, Rehabilitation und Pflegeeinrichtung aufzubauen und gelebte Vernetzung zu fördern sind Schwerpunktthemen des ZTM.

Projektleitung: Dr. Asarnush Rashid
Kontakt: Layal Shammas | shammas@ztm-badkissingen.de

Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT)

Universität Stuttgart
Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart erforscht Resilienz seit 2008 in zahlreichen nationalen und europäischen Projekten. Zentrale Aspekte sind dabei der Informationsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren, aber auch die Einbindung von Ehrenamtlichen und der Bevölkerung in das Krisen-management. Das IAT ist zudem seit Jahren auf dem Gebiet der Versorgungsforschung für ältere Menschen tätig und an richtungweisenden Entwicklungen und Prozessen beteiligt.

Projektleitung: Veronika Zettl
Kontakt: Veronika Zettl | veronika.zettl@iat.uni-stuttgart.de

AKTIVITÄTEN

KOPHIS: Positive Zwischenbilanz nach 2 Jahren - Verbundtreffen in Stuttgart

Am 15. und 16.02.2018 traf sich das Projektteam des KOPHIS Forschungsprojektes (www.kophis.de) am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, um die Fortschritte der letzten Monate zu besprechen und die weitere Planung durchzuführen.

Im Projekt wurden zahlreiche Analysen der Bedarfe von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen im Katastrophenfall untersucht und Lösungsansätze zur Sensibilisierung, Vorbereitung und Vernetzung entwickelt. Neben vielen anderen Themen, sind folgende Ergebnisse zu nennen:

  1. Die Projektpartner führten in der Modellregion Willich zahlreiche Workshops, Befragungen und Gespräche durch, die interessante Einblicke in die aktuelle Versorgungs- und Vorhaltestruktur gaben und zu innovativen Lösungsansätzen für die Sensibilisierung der Bevölkerung und Vernetzung von Pflege und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)/ Katastrophenschutz führten.
  2. Eine Online-Befragung von über 2.000 Personen lieferte eine interessante Übersicht über die Selbsteinschätzung von Hilfs- und Pflegebedürftige sowie pflegende Angehörige zu ihrem ihren Unterstützungsbedarf im Katastrophenfall.Derzeit erfolgen die Auswertung der Daten sowie die Interpretation der Analysen.
  3. Die Analyse technischer Ansätze ist abgeschlossen und führte zu einer großen Auswahl an technischen Ansätzen, die in der Vorbereitung und Bewältigung für die Unterstützung Hilfs- und Pflegebedürftiger zum Einsatz kommen können.
  4. Entlang der Analysen in der Vergleichsregion in Süddeutschland wurde ein Prozess der Zusammenarbeit zwischen den Behörden des Katastrophenschutzes, der kommunalen Sozialverwaltung, den Akteuren der Pflege und des Sozialraums entwickelt. Der Prozess soll dazu beitragen, die ambulante Versorgung von Pflege- und Hilfsbedürftigen effizient sicherzustellen, und wird im Verlauf des Projekts weiterentwickelt.
  5. Für die Vorbereitung und Bewältigung hat das Projektteam einen Informationsprozess entwickelt, das im Laufe des Projektes weiter verfeinert und in Workshops in der Region Willich mit Experten auf Sinnhaftigkeit geprüft wird.
  6. Das Projektteam entwickelte Sensibilisierungskonzepte (u.a. ein Bingo-Spiel) und Informationsmaterialien, sowohl für die Bevölkerung als auch für BOS und Pflegeeinrichtungen, um das Interesse an der Vorbereitung für den Katastrophenfall zu wecken und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Diese werden in anstehenden Workshops auf Verständlichkeit und Akzeptanz geprüft.


Im Rahmen des Projekts werden auch Lösungsvorschläge für einen geeigneten Technikeinsatz entwickelt. Dabei entwickelt das ZTM keine neue Technologie, sondern analysiert bestehende Produkte und prüft deren Eignung für die Vorbereitung und Bewältigung des Katastrophenschutzes. In der Analyse und den Partizipationsworkshops wurde deutlich, dass der Technikeinsatz nicht nur für den Katastrophenfall, sondern auch für den Alltag nützlich sein muss, um akzeptiert zu werden. Zudem ist auf eine einfache Bedienbarkeit und niedrige Komplexität zu achten, um älteren Menschen einen einfachen Zugang zu Technik zu bieten. Je nach Technikaffinität und Interesse kann die Komplexität zunehmen, um mehr Funktionen des Technikeinsatzes zu nutzen.

03 und 04.07.2017 in Berlin: Meilenstein- und Verbundtreffen

Meilensteintreffen und Arbeitstreffen des Projektkonsortiums
Organisator: DRK-Generalsekretariat, Berlin

Am 03. Juli 2017 fand im DRK Generalsekretariat Berlin das Meilensteintreffen von KOPHIS statt. Nach der Begrüßung durch Dr. Richert, Leiter des Bereichs Nationale Hilfsgesellschaft (Bild unten s), präsentierten alle Projektpartner die bislang erreichten Teilergebnisse und beantworteten Fragen von Frau Dr. Reichel vom Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH (Foto rechts oben). Das Projekt KOPHIS hat alle erforderlichen Meilensteine erfolgreich erreicht und startet nun in die zweite Projekthälfte.

Das Arbeittreffen am 04. Juli 2017 begann mit einem Vortrag von Constantin Herfurth von der Universität Kassel, der im Rahmen eines Unterauftrages für das Projekt ein Rechtsgutachten zu projektrelevanten Privatheitsfragen erarbeitet. In seinem Vortrag erläuterte er zunächst die aktuelle Rechtslage und deren Entwicklung im Hinblick auf den Datenschutz in Deutschland. Im Anschluss wurden aktuelle datenschutzrechtliche Fragen, die für die Arbeit des Projektkonsortiums zentral sind, diskutiert. Danach erfolgte die Planung und Abstimmung der einzelnen Arbeitsschritte des Projektkonsortiums für die zweite Projekthälfte (Foto unten rechts).

07.06.2017: Internes Arbeitstreffen

Das DRK Generalsekretariat und der DRK Landes-verband Nordrhein haben sich am 07.06. zu einem internen Arbeitstreffen im Generalsekretariat in Berlin getroffen. Ziel war es zum einen, das anstehende Meilensteintreffen des Projektes vorzubereiten: Nach 18 Monaten Projektlaufzeit wird nun eine Zwischenbilanz gezogen. Zum anderen wurde die Vorgehensweise für die kommenden Monate abgestimmt. So stehen unter anderem der nächste KOPHIS-Newsletter, die Entwicklung von Schulungsmaterial und Hilfsmaterialien, aber auch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen an, auf denen KOPHIS präsentiert werden soll.

13 und 14. Februar 17 in Tübingen

Verbundtreffen der Projektpartner

Organisator: Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften(IZEW), Universität Tübingen

Das Verbundtreffen in Tübingen diente zum einen dem Austausch der Partner über den aktuellen Forschungszwischenstand, um so die weiteren gemeinsamen Schritte zu planen. Zum anderen wurde das 1. Dialogforum in der Modellregion inhaltlich und organisatorisch vorbereitet. So wurde zum Beispiel die Ansprache der Menschen mit Pflege- und Hilfebdarf und ihren Angehörigen und Nahestenden erötert.

Vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK), das assoziierter Partner von KOPHIS ist, nahm auch Fr. Cornelia Hackl an dem Verbundtreffen teil. In ihrem anregenden Vortrag berichtete sie von den Erfahrungen aus dem EU-Projekt PrepAGE(Katastrophenvorsorge und -management für die ältere Bevölkerung in der EU), das vom ÖRK koordiniert wurde. Besonders interessant war ihr Verweis auf die in den Partnerländern von PrepAGE durchgeführten Gemeindeübungen mit älteren Menschen zu relevanten Szenarien.


Vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK), das assoziierter Partner von KOPHIS ist, nahm auch Fr. Cornelia Hackl (2. Person von s im Bild) an dem Verbundtreffen teil. In ihrem anregenden Vortrag berichtete sie von den Erfahrungen aus dem EU-Projekt PrepAGE (Katastrophenvorsorge und -management für die ältere Bevölkerung in der EU), das vom ÖRK koordiniert wurde. Besonders interessant war der Verweis auf die in den Partnerländern von PrepAGE durchgeführten Gemeindeübungen mit älteren Menschen zu relevanten Szenarien.

21 und 22.11.2016 in Willich

Arbeitstreffen zur Vorbereitung des 1. Runden Tisches und des 1. Dialogforums in Willich

Organisator DRK Landesverband Nordrhein

Am 21.und 22. November 2016 trafen sich die Projektpartner in Düsseldorf und in Willich, um den 1. Runden Tisch und das 1. Dialogforum in Willich vorzubereiten. Beide Formate dienen dem Austausch über das Thema “Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf in Krisen- und Notsituationen”, wie zum Beispiel einem Stromausfall.

Der 1. Runde Tisch findet in Willich statt am 26.01.2017 mit Vertreterinnen und Vertretern der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, zivilgesellschaftlichen Organisationen und ehrenamtlichen Initiativen sowie Pflegeeinrichtungen und Diensten vor Ort.

Das 1. Dialogforum dient dem Austausch von Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf und pflegenden Angehörigen zum oben angeführten Thema. Es wird am 07.03.2017 in Willich stattfinden.

29.09.2016 in Berlin

Projekttreffen der Projektpartner

Organisator KFS

Am 29. September 2016 fand das 2. Verbundtreffen statt. Die Projektpartner informierten über den aktuellen Arbeitsstand und die vollzogenen und die kommenden Analyseschritte in den einzelnen Arbeitspaketen. KOPHIS wurde auf verschiedenen Veranstaltungen präsentiert. Ein Teil der Interviews mit Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf, Angehörigen, mit Pflegekräften und und anderen Akteuren wurden bereits durchgeführt. Weitere Inteviews folgen in den kommenden Wochen.

18.04.2016 in Berlin

Workshop der Projektpartner in Berlin

Organisator KFS

Die Verbundpartner trafen sich zu einem Abstimmungsworkshop in Berlin. Hierbei ging es darum, eine gemeinsame Richtlinie in Bezug auf die inhaltliche und methodische Vorgehensweise im Arbeitspaket (AP) 2 – Analyse – und damit eine tragfähige empirische Basis für die Projketarbeit im Verbund zu erarbeiten. Die hier getroffenen Absprachen des Vorbereitungsworkshops bilden die Grundlage für die jeweiligen Analysen der Konsortialpartner und sind gleichzeitig dieGrundlage einer erfolgreichen Durchführung des Projekts.

15 und 16.03.2016 in Düsseldorf

Arbeitstreffen des DRK-Generalsekretariats und DRK- Landesverbandes Nordrhein

Organisator LV Nordrhein

Im Rahmen dieses Arbeitstreffens wurden erste Abstimmungen in Bezug auf die Ausgestaltung der gemeinsamen Aktivitäten getroffen. Das GS wird die inhaltliche Ausgestaltung der DRK Aktivitäten zusammenführen. In engem Austausch mit dem Generalsekretariat (GS) ist der Landesverband (LV) Nordrhein in erster Linie für die Kommunikation und Vernetzung in der Modellregion zuständig und führt die relevanten Akteur*innen vor Ort für das Projekt zusammen.

22.02.2016 in Berlin

Kick-off-Meeting aller Projektpartner und Projektträger

Organisator DRK-Generalsekretariat (GS)

In Berlin trafen sich alle Projektpartner zum offiziellen Start Kick-Off-Meeting des Projekts KOPHIS. Ausrichter der Veranstaltung war das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. Alle Partner begrüßen die Förderung im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms.

VERÖFFENTLICHUNG

Sammelband
“Resilienz im Katastrophenfall”
Menschen, die bereits im Alltag in ihrer Häuslichkeit auf Unterstützung oder Pflege angewiesen sind, sind in Krisen oder Großschadenslagen, wie größeren Stromausfällen oder Extremwetterlagen, oft besonders betroffen. Im Sammelband „Resilienz im Katastrophenfall – Konzepte zur Stärkung von Pflege- und Hilfsbedürftigen (Hrsg. Krüger/Max, 2019) wird angeführt, welche Hilfeleistungen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen benötigen und wie dies ein stärker sozialraumorientierter Katastrophenschutz berücksichtigen kann. Der Sammelband entstand im Rahmen des Forschungsprojekts KOPHIS uns beinhaltet zentrale Ergebnisse und Erkenntnisse aller Forschungspartner. Der Sammelband “Resilienz im Katastrophenschutz” kann hier bestellt werden.

Policy Paper der Katastrophenforschungsstelle (KFS) - Sicherstellung der Versorgung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen im Katastrophenfall
In dem Policy Paper der KFS werden Empfehlungen für Katastrophenschutzbehörden und andere politische Entscheider*innen gegeben.
Das Policy Paper kann hier heruntergeladen werden.

Working Paper der Katastrophenforschungsstelle

In dem Working Paper Vol. 15 der Katastrophenforschungsstelle werden die Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung deskriptiv dargestellt. In die Befragung wurde nicht nur die vulnerable Gruppe selbst sondern ebenso deren Angehörige sowie die restliche Bevölkerung integriert. Während der Befragung wurde auf die Bewältigungsstrategien der vulnerablen Foto © Daniel Lorenz

Gruppe während eines Katastrophenfalls eingegangen. Des Weiteren wurde Bezug auf die Hilfspotentiale der sonstigen Bevölkerung genommen. Die Befragung steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt KOPHIS und dem Ziel die Vulnerabilität der Zielgruppe aus einer praxissoziologisch geprägten Untersuchungsperspektive zu bewerten.

Das Working Paper Vol 15. kann hier heruntergeladen werden.


KOPHIS Policy Brief

Der Policy Brief zu dem Thema “Stärkung der ambulanten Pflege im Katastrophenfall” gibt einen Überblick über die Ergebnisse einer deutschlandweiten Befragung zu den Bedarfen und Ressourcen der Bevölkerung in Bezug auf Katastrophen. Des Weiteren werden Kernempfehlungen gegeben und relevante Akteure, welche in Extremsituationen zur Versorgung vulnerabler Gruppen in den Einsatz kommen, genannt.


KOPHIS_Policy_Brief.pdf
PDF-Dokument [218.4 KB]

DRK Schriften der Forschung

Band VI: Die vulnerable Gruppe “ältere und pflegebedürftige Menschen” in Krisen, Großscha-denslagen und Katastrophen.

Teil 1: Wissenschaftliche Erkenntnisse und Herausforderungen aus der Praxis.

Dieser erste Teil dient der inhaltlichen Einführung. Er beinhaltet Erkenntnisse aus Praxis und Forschung zur Betroffenheit der vulnerablen Gruppe der älteren und pflegebedürftigen Menschen in Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen, ihren besonderen Versorgungsbedürfnissen sowie An-forderungen an den Katastrophenschutz. Neben den forschungsbasierten Lösungsansätzen wird das Forschungsprojekt KOPHIS einführend vorgestellt.


Neu: Teil 2: Vernetzung und Partizipation - auf dem Weg zu einem sozialraumorientierten Bevölkerungsschutz.

Der zweite Teil der Schriftenreihe VI befasst sich mit der Bedeutung von Vernetzung und Partizipation und dem Verlangen nach einem stärker sozialraumorientierten Bevölkerungs-schutz. In diesem Teil werden des Weiteren die Ergebnisse des Forschungsprojekts KOPHIS vorgestellt und deren Relevanz für Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen erläutert.


Neu: Die englische Version: Findings and Possible Solutions - Moving toward a Socio-spatial Approach to Civil Protection

Der englische Teil der Schriftenreihe VI enthält eine Zusammenfassung der Erkenntnisse des Forschungsprojekts KOPHIS. Mit dieser englischen Publikation soll das Thema der Stärkung der Resilienz von vulnerablen Gruppen im Bevölkerungsschutz ein größeres Publikum erreichen und somit für dieses Thema sensibilisieren.

Die drei Teile von Band VI können Sie hier herunterladen.


Auswertung einer quantitativen Befragung der Katastrophenforschungsstelle

Die Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin hat eine quantitative Befragung in Willich durchgeführt, welche die Modellregion für das KOPHIS Projekt ist. In der Veröffentlichung der KFS werden die Ergebnisse der Befragung dargestellt, wodurch der Bedarf nach Handlungsnotwendigkeiten ersichtlich wird.

                                                                                                                     Foto © 2014 Robert Agthe 
    
                                                                                                                         Copyright: Attribution 2.0 Generic 
    
                                                                                                                         (CC BY 2.0) 
    
                                                                                                                         Url: https://www.flickr.com/photos/
    
                                                                                                                         polarity/16155492201/in/photolist‐
    
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KFS Working Paper.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]

Das Sicherheits-Bingo - spielerisch Notfallvorsorge-Tipps vermitteln

Sich auf Krisen, Großschadenslagen oder Katastrophen vorzubereiten, ist auch für ältere Menschen sowie Menschen mit

Pflege- und Hilfsbedarf und ihre

Foto ©DRK e.V.

Angehörigen wichtig. Das Sicherheits-Bingo gibt spielerisch Anregungen für vorbereitende Maßnahmen, die auch für den Alltag sehr nützlich sein können, wenn z.B. ein ungeplanter Krankenhausaufenthalt ansteht. Mit Hilfe von Bildern auf den Bingo-Scheinen und Erklärungen und Notfallvorsorge-Tipps auf den Bingo-Karten können Teilnehmende ermutigt werden, sich über Selbst- und Nachbarschaftshilfe im Krisenfall Gedanken zu machen. Das Sicherheits-Bingo kann für Interessierte aller Altersgruppen zur Sensibilisierung für Krisen genutzt werden.

Die Spielanleitung können Sie hier herunterladen:


Spielanleitung.pdf
PDF-Dokument [420.0 KB]
Praktische Tipps für eine Sensibilsierugs- und Informationsveransatltung zur Notfallvorsorge mit dem Sicherheits-Bingo finden Sie hier:


Konzept zur Sensibilisierung.pdf
PDF-Dokument [442.2 KB]
Die Bingo-Karten finden Sie hier:


Bingokarten - g.pdf
PDF-Dokument [846.4 KB]
Die Bingo-Scheine für die Teilnehmenden finden Sie hier (insgesamt 12 Varianten, je nach Teilnehmendenzahl). Bei einer Teilnehmerzahl von 12 bis 15 Personen empfieht es sich zum Beispiel 4 bis 5 unterschiedliche Bingoschein-Varianten zu verwenden.


Bingoscheine.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
Weiteres Informationsmaterial und Erklärungen zu den Bingoscheinen finden Sie hier:


Erklärungen und Informationsmaterial.pdf
PDF-Dokument [624.9 KB]

Die Ereigniskarten

Für die Sensibilisierung von Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf und die ihnen Nahestehenden für Krisen und Großschadenslagen wurden in KOPHIS “Ereigniskarten” entwickelt. Die Ereigniskarten thematisieren verschiedene Schadensereignisse - z.B. Stromausfall oder Hitzewelle - und geben Hinweise, Foto©DRK e.V.

wie man vorsorgen kann und was bei dem Eintritt eines solchen Ereignisses wichtig sein kann. Die Ereigniskarten greifen Themen des Sicherheits-Bingos auf. Sie können bei Bedarf zu Hause versorgten pflege- und hilfsbedürftigen Menschen und ihren pflegenden Angehörigen - eventuell in laminierter Form - zur Verfügung gestellt werden:


Die Ereigniskarten
Ereigniskarten.pdf
PDF-Dokument [311.2 KB]

Die Informationsbroschüren

für Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf und Angehörige

Die Broschüren “Wie funktioniert Katastrophenschutz” und “Häusliche Pflege in Krisensituationen - Informationen für pflegende Angehörige” informieren über die

Foto ©DRK e.V.

Möglichkeiten und Grenzen des Katastrophenschutzes und über Selbst- und Nachbarschaftshilfe.


Wie funktioniert Katastrophenschutz
KatSchutz Info Flyer.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

Häusliche Pflege in Krisensituationen
Häusliche Pflege in Krisensituationen.pd[…]
PDF-Dokument [1.2 MB]

KOPHIS-Leitfaden: Zusammenarbeit erfolgreich gestalten

In KOPHIS wurde untersucht, wie die häusliche Versorgung von Pflege- und Hilfsbedürftigen auch in Schadenslagen sichergestellt werden kann. Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart ging dabei der Frage nach, welche Akteure im Schadensfall an der Sicherstellung der ambulanten Versorgung beteiligt sind, welche Kooperationen bereits bestehen und welche sinnvoll wären. Der vorliegende Leitfaden richtet sich insbesondere an Landkreise, Kommunen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und ambulante Pflegedienste.


KOPHIS-Leitfaden: Zusammenarbeit erfolgreich gestalten
5552 KOPHIS_Leitfaden_st_Web.pdf
PDF-Dokument [587.0 KB]

Zu Hause versorgte Pflege- und Hilfsbedürftige in einer Gasmangellage und das Projekt KOPHIS

Welche Folgen könnte eine größere Gasmangellage im Winter für pflege- und hilfsbedürftige Menschen haben, die zu Hause unterstützt werden? In dem Beitrag werden mögliche Risiken und Herausforderungen beschrieben und Lösungsansätze angeführt,

Foto ©BBK (Westend 61/Getty Images)

die im Rahmen des Forschungsprojektes KOPHIS entwickelt wurden. Der Beitrag ist im Tagungsband zum 2. Thementag “Bedeutung einer längersfristigen Unterbrechung der Gasversorgung für den Bevölkerungsschutz” der LÜKEX 2018 erschienen und kann hier heruntergeladen werden:


Zu Hause versorgte Pflege- und Hilfsbedü[…]
PDF-Dokument [1’019.8 KB]

Der gesamte Tagungsband zum 2. Thementag der LÜKEX 2018 kann hier heruntergeladen werden.

Die LÜKEX ist eine Länder übergreifende Krisenmanagementübung, mit der seit 2004 das nationale Krisenmanagement in Deutschland auf strategischer Ebene überprüft und optimiert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

KOPHIS in Online-Plattformen

Das Forschungsprojekt KOPHIS wird in unterschiedlichen Online-Plattformen vorgestellt und dessen Inhalte konkretisiert.

KOPHIS ist in den folgenden Online-Platformen präsent:

KomPass-Tatenbank des Umweltbundesministerium

Die KomPass-Tatenbank nimmt Bezug auf Maßnahmen und Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland.

Altersgerechte Quartiere

Die Plattform geht auf den Bedarf nach einer Quartiersentwicklung in den Städten und Gemeinden von Nordrhein-Westfalen ein. Dabei soll die Quartiersentwicklung den Belangen der Menschen gerecht werden und zukunftsfähig sein. Das Land Nordrhein-Westfalen versucht durch die Plattform die Städte und Gemeinden in der Analyse und Umsetzung des Prozesses zu unterstützen.

Quartierslabor

Die Plattform “Quartierslabor” ist für jeden Quartiersinteressierten unabhängig dessen Tätigkeit gedacht. Wohnungsunternehmen, Studenten oder auch Quartiersforscher können durch diese Plattform sich informieren und miteinander kommunizieren.

Forschungsdatenbank des Zentrum für Qualität in der Pflege

Die Forschungsdatenbank des ZQP gibt einen Überblick über Projekte und Studien zu pflegerelevanten Fragestellungen. Die freizugängliche Online-Plattform ermöglicht Akteuren aus Politik, Praxis und Wissenschaft, gezielt auf die Ergebnisse aus der Forschung zurückzugreifen.

AKTUELLES


KOPHIS-Abschlusskonferenz “Katastrophenschutz und Pflege”

Das Forschungsprojekt KOPHIS ist am 23. Und 24. Januar 2019 mit seiner Abschlusskonferenz in der Alten Aula der Universität Tübingen erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 80 Vertreter aus BOS – sowohl Hauptamt als auch Ehrenamt –, Politik, Wissenschaft und Forschung an der Veranstaltung teil. Nach den Eröffnungsreden von Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn (Universität Tübingen) und Sabine ten Hagen-Knauer ©DRK e.V (Bundesministerium für Bildung und Forschung) wurde die Konferenz durch Dr. Volkmar Schön (Vize-Präsident des DRK e.V.) an Tag 1 sowie Hildegard Theobald (Universität Vechta) an Tag 2 eingeleitet.


Vier Panels zu den Themen

sorgten für konstruktive Diskussionen mit dem Publikum. Eine Poster-Ausstellung, bei der unter anderem konkrete Ergebnisse des Forschungsprojektes KOPHIS gezeigt wurden, ergänzte das Konferenz- ©DRK e.V

programm. Auf einem weiteren Poster stellte das Österreichische Rotes Kreuz die Ergebnisse des EU-Projekts PregAge, das sich mit der Verbesserung von Katastrophenvorsorge und -management für die ältere Bevölkerung in der EU beschäftigte, vor. Zudem wurden die Forschungsprojekt SiME (Sicherheit für Alle in der Bewegungsforschung) und QuartrBack (Bewegung von Menschen mit Demenz) präsentiert.

Der Konferenzbericht kann hier heruntergeladen werden:


Konferenzbericht_KOPHIS.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]
KOPHIS in den Medien

Der im Januar auf der Sicherheitsforschungsseite des BMBF erschienene Artikel greift Fragen zu Herausforderungen der vulnerablen Gruppe der Pflege- und Hilfsbedürftigen während Katastrophen auf. Dabei wird Bezug auf die Schneekatastrophe im Januar 2019 in den südlichen Teilen Deutschlands genommen. Der Artikel erläutert die Relevanz von KOPHIS und stellt die Ergebnisse des Projekts dar.

Der Artikel ist hier zu finden.

Weitere Informationen zu den Arbeiten der Sicherheitsforschung des BMBF finden Sie unter dieser Website: www.sifo.de


KOPHIS auf dem Wohlfahrtskongress

Auf dem zweitägigen DRK-Wohlfahrtskongress in Berlin vom 31.1. bis 1.2. wurden die Projektergebnisse von KOPHIS präsentiert. Am Stand lagen Forschungsbeiträge und Hilfsmaterialien aus dem Projekt KOPHIS aus wie auch Broschüren zum Thema Katastrophenvorsorge, Hitzewelle und andere Schadenereignisse.

Die Notfall-bzw. Rotkreuzdose, die hilfreich bei ungeplanten Krankenhauseinweisungen, aber auch bei Evakuierungen sein kann, stieß auch bei der DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt auf Interesse. (Foto links) ©Medienteam Jugendrotkreuz


Im Workshop „Handlungsfähige Altenhilfe auch in der Krise“, wurden neben dem Projekt „Kat-Leuchttürme“ auch das Projekt KOPHIS vorgestellt. In der sich anschließenden Diskussion wurde von mehreren Teilnehmenden angeführt, dass der Katastrophenschutz als Kernkompetenz des DRK in der Bevölkerung wahrgenommen wird. Dies sollte auch in der DRK-Pflegeausbildung berücksichtigt werden und könnte ein besonderes Kennzeichen der Pflegeausbildung beim DRK sein. Zudem wurde diskutiert, ob eine Änderung der datenschutzrechtlichen ©Medienteam Jugendrotkreuz Regelungen erforderlich sei, damit im Katastrophenfall bekannt ist, wo zu Hause versorgte Pflegebedürftige leben. Auch die finanziellen Auswirkungen für Vorsorgemaßnahmen und die Möglichkeiten ihrer Refinanzierung waren Thema der Debatte.

Der Film zu KOPHIS

In dem Film werden die Eindrücke verschiedener Akteure aus der Modellregion Willich zu dem Forschungsprojekt KOPHIS gezeigt. Dabei gehen die gezeigten Akteure auch auf deren Rolle in diesem Projekt ein. Die Ergebnisse und Kernbotschaften des Projektes werden ebenfalls geschildert.


„KOPHIS_ Eindrücke aus der Modellregion […]
MP3-Audiodatei [81.3 MB]

27. November 2018: Drittes Dialogforum in Willich-Anrath

Das dritte und letzte Dialogforum fand am 27. November 2018 in der Begegnungsstätte in Willich-Anrath statt. Hier wurden die im Projekt entstandenen und finalisierten Hilfs- und Informationsmaterialien (Flyer und Ereigniskarten, KOPHIS-Koffer) in Kleingruppen vorgestellt, sowie das Sicherheitsbingo gespielt. Alle Teilnehmer erhielten außerdem eine Notfalldose in die wichtige medizinische Informationen eingetragen werden können. Sie wird im Kühlschrank gelagert, worauf entsprechend angebrachte Aufkleber auch hinweisen. ©DRK e.V

So haben Rettungskräfte in Einsatzfall diese Informationen schnell zur Hand.

Besonders erfreulich war die Rückmeldung eines Teilnehmers der in seiner Wohnung gut sichtbar eine Schublade mit „KOPHIS“ beschriftet hat und dort alle relevanten Unterlagen, auch die aus KOPHIS (z.B. Ereigniskarten) sowie Taschenlampe, Kerzen und Feuerzeug verwahrt. Außerdem hat er seine Nachbarn bereits zu einem Austausch mit dem Thema Katastrophenvorsorge eingeladen.


26. November 2018: Dritter Runder Tisch in Willich

Am 26. November 2018 fand der dritte Runde Tisch im Willich statt. Dieser bildetet den Abschluss der Veranstaltungen in der Modellregion. Dabei wurden die Projektergebnisse vorgestellt und diskutiert. Neben der Ergebnisvorstellung wurden in zwei Arbeitsgruppen Anregungen für Handlungsempfehlungen an die Politik erarbeitet. Hierbei wurde noch einmal

©DRK e.V deutlich, dass KOPHIS Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche und Ebenen hat, die, für eine erfolgreiche Umsetzung zu beteiligen sind. Eine wichtige Erkenntnis der Veranstaltung war, dass die Umsetzung von KOPHIS in kleinen, umsetzbaren Schritten erfolgen sollte, um eine sukzessive Veränderung gewährleisten zu können.

09./10. November 2018: KOPHIS auf der Fachtagung “Führen von Einsatzkräften”

Der im Januar erschienene Artikel geht um die Fachtagung “Führen von Einsatzkräften” des Münchner Roten Kreuzes im vergangenen November. In der Fachtagung ging es unter anderem um besonders hilfsbedürftige Krisenbetroffene, die Bevölkerungswarnung im digitalen Zeitalter sowie um Erkenntnisse aus einer Großübung der Münchner Polizei.


Für den Ernstfall gewappnet.pdf
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8. Juli 2018: KOPHIS auf dem KrisenFest

KOPHIS wurde durch das Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) und den DRK Landesverband Nordrhein auf dem diesjährigen KrisenFest des Landesverbandes in Simmerath vorgestellt.
Durch das engagierte Publikum konnten die (Zwischen-)Ergebnisse nicht nur vorgestellt, sondern, für das Projekt besonders gewinnbringend, auch kritisch diskutiert werden. Zum Abschluss gab es, zu Freude der Teilnehmer, noch eine kurze Runde unseres Sicherheits-Bingos, bei dem es auch etwas zu gewinnen gab. Gerade dieser Form der niederschwelligen © Matthias Mettenbörger

Sensibilisierung bescheinigten die Experten aus dem Plenum eine gute Wirksamkeit in der Praxis. Entsprechend hoch war auch die Nachfrage nach den Materialien unter anderem für die Durchführung des Bingos.


KOPHIS auf dem Innovationsforum 2018

Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fand am 19. und 20. Juni 2018 das BMBF-Innovationsforum “Zivile Sicherheit” in Berlin statt. Die Konferenz zum Rahmenprogramm “Forschung für die zivile Sicherheit” dient dem Austausch der Akteure aus der Fachszene und war mit über 600 Teilnehmenden gut besucht.

Auch KOPHIS war dabei: Die in KOPHIS entwickelten Beiträge und Broschüren lagen am Stand vom Deutschen Roten Kreuz aus.

©DRK e.V

Frau Szepan, Leiterin der Abteilung Pflege im AOK Bundesverband (siehe Foto oben, rechts) zeigte großes Interesse an den Schriften sowie am Sicherheits-Bingo. Dieses Spiel wurde als eine niedrigschwellige Form für die Sensibilisierung und Informationsvermittlung zum Thema Krisenvorbereitung und Pflege im Rahmen von KOPHIS entwickelt und am Abend des Innovationsforums gespielt. Aufgrund der hohen Teilnehmer*innenzahl und ihrem Fachwissen im Bereich Krisenvorbereitung wurde eine schnelle Runde gespielt. Das Spiel fand viel Anklang (siehe Foto rechts).

                                                                                                     © DRK e.V
    

Link zur Veranstaltung: https://www.sifo.de/de/bmbf-innovationsforum-zivile-sicherheit-2018-2290.html


Pilotschulung/information für pflegende Angehörige in Willich

Pflegebedürftige Menschen können in einer Krise besonders gefährdet sein und bedürfen der Unterstützung ihrer pflegenden Angehörigen. Hierfür wurde in KOPHIS eine Schulung bzw. ein Informationskonzept für pflegende Angehörige entwickelt. Die Pilotschulung fand am 4. Juni 2018 in dem DRK-Seniorenhaus Moosheide in Willich statt. Ziel der Veranstaltung war es, den pflegenden Angehörien hilfreiche Tipps und Hinweise zu geben, um sie für das Thema zu sensibilisieren und sie zu vorbereitenden Maßnahmen zu ermutigen.

©DRK e.V

Frau Dressel AOK Rheinland/Hamburg (links) und Frau Winter DRK Landesverband Nordrhein e.V.

Dabei sollten die Hinweise nicht verängstigen und möglichst “alltagstauglich” sein. Nach einen kurzen Input zu möglichen Folgewirkungen einer Krise oder einer Katastrophe für pflegebedürftige Menschen wurde ein Sicherheits-Bingo mit den Teilnehmenden gespielt. Dabei wurden krisenrelevante Tipps vermittelt, die z.B.bei einem größeren Stromausfall oder einer Hitzewelle nützlich sein können. Schließlich wurden technische Lösungsansätze vorgestellt. Für Interessierte lagen Broschüren rund um das Thema Krisenvorsorge bereit, die zum Teil auch in KOPHIS entwickelt wurden.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen nahmen rund 10 Personen an der Veranstaltung teil. Von der AOK Rheinland/Hamburg nahm Frau Dressel teil und informierte sich über das Schulungskonzept (siehe Foto links).


Sicherheits-Bingo auf dem Deutschen Seniorentag 2018

Von 28. bis 30. Mai 2018 fand in Dortmund der 12. Deutsche Seniorentag statt. Im Rahmen eines Workshops, der gemeinsam von HelpAge Deutschland e.V. und dem Deutschen Roten Kreuz e.V. (DRK) angeboten wurde, wurde das Thema „Ältere und pflegebedürftige Menschen in Krisen und Katastrophen“ aufgegriffen. Dabei wurden Bedürfnisse und Potenziale älterer Menschen in Krisensituationen in Deutschland, aber auch weltweit diskutiert. Im Rahmen einer Kurzpräsentation wurde auch das Projekt KOPHIS vorgestellt. © HelpAge Deutschland e.V.

Um die Teilnehmern für die konkrete Situation von älteren und hilfsbedürftigen Menschen in Krisen und Katastrophen zu sensibilisieren, wurde mit den Teilnehmenden unter Verwendung von Rollatoren, Krücken, Ohrstöpsel, sichteinschränkende Brillen u.a. eine Evakuierungsübung durchgeführt. Abschließend wurde das Sicherheits-Bingo, das im Rahme von KOPHIS entwickelt wurde, mit den Teilnehmern gespielt.


9. März 2018: Zweites Dialogforum in Willich

Am 9. März 2018 fand das zweite Dialogforum in der DRK-Begegnungsstätte in Willich statt. Das Dialogforum richtet sich an Seniorinnen und Senioren sowie pflegende Angehörige. Hier wurden die in KOPHIS erarbeiteten Materialien und Konzepte vorgestellt und dieskutiert, in die auch Hinweise und Anregungen der Seniorinnen und Senioren sowie pflegenden Angehörige eingeflossen sind. Um auch Berufstätigen eine Teilnahme zu ermöglichen, wurde wieder ein Termin am frühen und ein Termin am späten Nachmittag angeboten.

©DRK e.V.

Positiv bewertet von den Teilnehmenden wurden u.a. die Ereigniskarten und Flyer, da sie durch einen hohen praktischen Nutzen, einer schönen Gestaltung und einen guten Informationsgehalt herausstachen. Auch das Sicherheits-Bingo-Spiel fand großen Anklang. Die Teilnehmenden gaben an, dass das Spiel nicht nur Spaß mache, sondern auch vorhandenes Wissen zur Notfallvorsorge auffrische und neue Informationen vermittele. Ebenso stießen die technischen Lösungen auf großes Interesse, da sie von den Teilnehmenden als hilfreich in der Praxis angesehen wurden. Insbesondere ein System zum Abschalten des Herdes sowie eine Notstromversorgung mit Mehrfachsteckdose fanden dabei viel Anklang. Der Austausch mit den Teilnehmenden war für die Weiterentwicklung der Materialien und Konzepte sehr hilfreich (siehe auch Beitrag unten zum 8. März - Zweiter Runder Tisch).




©DRK e.V.


8. März 2018: Zweiter Runder Tisch in Willich

In der Modellregion Willich fand am 8. März 2018 der zweite Runde Tisch statt. Das Ziel des Runden Tisches ist es, Akteure aus den Bereichen Katastrophenschutz, Pflege und Zivilgesellschaft zusammenzubringen und so eine stärkere Vernetzung zwischen diesen zu unterstützen. Der Einladung in die DRK-Begegnungsstätte waren Vertreterinnen und Vertreter der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, des Pflegebereichs sowie zivilgesellschaftliche Akteure gefolgt.

©DRK e.V


Gemeinsam wurden Konzepte und Materialien diskutiert, die von KOPHIS zur Unterstützung von Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf in Krisen und Katastropehn entwickelt worden waren. Bei der Entwicklung sind Anregungen der Teilnehmenden des 1. Runden Tischs eingeflossen. Ebenso wurden Hinweise der Teilnehmenden des 1. Dialogforums - Seniorinnen und Senioren sowie pflegende Angehörige – in den Matarialien und Konzepten aufgenommen. Vorgestellt wurden von den Projektpartnern u.a. Ereigniskarten, die über verschiedene Schadensereignisse informieren und Verhaltenstipps geben; ein Sicherheits-Bingo-Spiel, das für Großschadensereignisse und Katastsrophen, aber auch für Alltagskrisen sensibilisieren und Tipps vermitteln soll; mehrere Flyer zu den Themen ©DRK e.V.

Selbst- und Nachbarschaftshilfe im Katastrophenschutz, häusliche Pflege in Krisensituationen sowie soziale Teilhabe in Willich. Zudem wurden technische Lösungen, wie zum Beispiel Notfalltracker oder Katwarn-App und ein Konzept zur Zusammenarbeit präsentiert und diskutiert.


Die Teilnehmende gaben viele hilfreiche Tipps und Hinweise und stellten auch kritische Fragen, zum Beispiel zur Finanzierbarkeit und Verantwortlichkeit. Diese Rückmeldungen werden nun dazu genutzt, die Materialen und Konzepte weiter zu verbessern und noch praxistauglicher zu gestalten.

©DRK e.V.


KOPHIS auf dem 2. Thementag der LÜKEX 2018

Seit 2004 wird das nationale Krisenmangement auf strategischer Ebene regelmäßig im Rahmen einer Länderübergreifenden Krisenmanage-mentübung/Exercise (LÜKEX) überprüft und verbessert. Die LÜKEX-Übungen tragen dazu bei, dass Bund und Länder sich besser auf außergewöhnliche Krisen- und Bedrohungs-lagen vorbereiten können. Dabei geht es vorrangig um eine starke Vernetzung der unterschiedlichen Akteure und die Optimierung ihrer Krisenreaktionsstrukturen.

                                                                                                                                                                          ©BBK
    

Im November 2018 ist es wieder soweit: Anhand des Szenarios einer längerfristigen Unterbrechung der Gasversorgung wird in Baden-Württtemberg und Bayern intensiv geübt, andere Bundesländer sind aber auch beteiligt. An den vorbereitenden Thementagen in Bad Breisig am 30. und 31.1.2018 waren insgesamt 130 Übungsteilnehmende dabei.

(siehe https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BBK/DE/2018/LUEKEX_Thementag.html).

Auf der Tagung wurde auch das Projekt KOPHIS vom Projektkoordinator DRK vorgestellt und dabei der Frage nachgegangen, was eine längerandauernde Gasmangellage für zu Hause versorgte Pflege- und Hilfsbedürftige bedeuten könnte und wie sie unterstützt werden könnten.

Der Tagungsband zur LÜKEX 2018 mit dem Beitrag zu KOPHIS (ab S. 60) kann hier heruntergeladen werden


Partizipationsworkshops mit Hilfe- und Pflegebedürftigen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Pflegediensten

Am 23. und 24. Januar 2018 diskutierten Mitarbeiter*innen der Katastrophenforschungsstelle (KFS) und des Zentrums für Telemedizin in Bad Kissingen (ZTM) unter Organisation des Deutschen Roten Kreuzes Nordrhein (DRK) Zwischenergebnisse mit verschiedenen Akteuren der Modellregion Willich.

Es wurde zum einen ein partizipativer Workshop mit Vertreter*innen der Behörden und Organisationen mit ©KFS

Sicherheitsaufgaben (BOS), Pflegediensten und der Seniorenberatung in Willich durchgeführt, auf denen die Forschungsergebnisse aus den qualitativen Interviews und den quantitativen Befragungen in Willich vorgestellt wurden. Anschließend wurden Widersprüche und Thesen, die sich aus der Forschung ergeben haben, gemeinsam erörtert. Die Diskussion war sehr ergiebig, da durch die Befragungen der Bevölkerung viele Vermutungen der Workshop-Teilnehmenden z.B. zur Erwartungshaltung, Sensibilisierung und Bevorratung mit Zahlen unterlegt werden konnten.

Insgesamt wurde betont, dass besonders der Politik eine große Bedeutung zukäme, da viele Veränderungsbedarfe mit gesetzlichen Veränderungen einhergehen müssten. So bräuchte beispielsweise der Informationsfluss zwischen den Pflegediensten und BOS eine gesetzliche Grundlage. Aber auch die Sensibilisierung der Bevölkerung müsste politisch forciert werden.


Die Forschungsergebnisse wurden zum anderen bei einer Gesprächsrunde mit Hilfe- und Pflegebedürf-tigen aus Willich diskutiert. Auch sie erhielten zunächst einen Input, an den sich sehr lebendige Diskussionen anschlossen. Wichtige Themen waren die gelebte Nachbarschaftshilfe und die Bevorratung. Besonders nachdrücklich wurde von vielen darauf hingewiesen, dass bereits der Alltag für viele Menschen schwierig zu bewältigen sei und es ein Ziel von KOPHIS sein sollte, bereits das tägliche Leben nutzbar zu verbessern. Dazu gehöre eine gut ausgebaute Infrastruktur, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, medizinische Versorgung oder mehr Ressourcen bei den Pflegediensten. Daneben fehle es aber auch an vielen kleinen Dingen, wie beispielsweise mehr Ruhepunkte im öffentlichen Raum. ©KFS

Einige Teilnehmende bemängelten auch die Nutzung des Hausnotrufes im Alltag.

Ein weiterer Schwerpunkt der Workshops lag in der Reflektion der Ergebnisse aus der Technikanalyse. Das Projektteam stellte den Teilnehmern technische Lösungsansätze zur Unterstützung der Vorbereitung und Bewältigung von Katastrophen vor. Anhand mehrerer Beispiele (u.a. Notstromversorgung, Notfalltracker, Soziale Medien, Katwarn-App, Pflegeinformationssystem) erhielten die Teilnehmer einen Eindruck von den Einsatzmöglichkeiten und diskutierten über „Segen und Fluch“ der Technik. Die Rückmeldungen ergaben hohes Interesse, aber auch Skepsis und Informationsbedarf.

Für die Vernetzung von Pflege und BOS kann die Bereitstellung von Informationen über die Anzahl und Pflegebedarfssituation der Hilfsbedürftigen einer Region im Falle einer besonderen Lage hochinteressant für die Einsatzplanung sein. Die Bereitstellung der Daten sei aber noch datenschutztechnisch und organisatorisch zu klären, da hierfür bislang keine Regelungen existieren.

Bei den Hilfsbedürftigen selbst waren einfache Lösungen wie die Steckdosenleiste mit eingebautem Akku für Notstrom und der Notfalltracker sehr interessant. Die Katwarn-App oder andere Apps waren den Hilfsbedürftigen nicht bekannt. Da die Teilnehmer (bis auf wenige Ausnahmen) nicht einmal regelmäßig ein Mobiltelefon mit sich führen, begrüßten sie die Idee, dass ihre Nachbarn und Angehörige, die selbst Smartphones und andere Technik einsetzen, in die Unterstützung einbezogen werden. Generell war das Interesse hoch, sich mit Technik zu beschäftigen, aber es soll einfach und praktisch für den Alltag sein. Daher entstand im Workshop die Idee, dass BOS und Pflege gemeinsam Informationsveranstaltungen und Beratungsgespräche für die Vorbereitung zu besonderen Lagen anbieten, ähnlich zum Einbruchsschutz durch die Polizei, um mehr über technische Lösungsansätze zu erfahren und konkrete Handlungsempfehlungen zur Vorsorge zu erhalten.


“Blackout - Gefahrenabwehr und Notfallvorsorge” - KOPHIS auf der Veranstaltung Notfallplanung Pflege in Pirna

Der Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge führte am 13.12.2017 einen Workshop zur Notfallplanung in Pflegeeinrichtungen durch und lud Vertreterinnen und Vertreter aus Pflege, Einsatzorganisationen und Verwaltungen ein. Gut 90 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Anhand des Szenarios eines größeren und länger-andauernden Stromausfalls machten die Vor-tragenden deutlich, wie abhängig Pflegeeinrichtungen Foto © Landratsamt Sächsische Schweiz Osterzgebirge

von der Stromversorgung sind, welche Hilfeleistungs-

potentiale vorhanden sind und wo ihre Grenzen liegen. Im Kontext des Workshops wurde ein gemeinsamer Handlungsbedarf definiert, und die gewonnen Erkenntnisse werden in die Vorsorge- und Krisenpläne der Alten- und Pflegeeinrichtungen des Landkreises einfließen.

Im Rahmen ihres Vortrages zu KOPHIS wies Fr. Dr. Oschmiansky vom DRK, das das Projekt koordiniert, auf die besondere Betroffenheit von zu Hause betreuten pflege- und hilfsbedürftigen Menschen in einem solchen Krisenszenario hin. Nicht immer sei in Krisen bekannt, wo diese Menschen leben, wenn sie zum Beispiel von Pflegediensten aus benachbarten Landkreisen betreut werden. Daher sei eine Vernetzung vor Ort von Pflegeorganisationen, Verbänden, Vereinen sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wichtig, um Pflege- und Hilfsbedürftige in Krisen und Katastrophen unterstützen zu können. Das Projekt KOPHIS zielt unter anderem auf eine solche Vernetzung in der Modellregion Willich.

Eine Pressemitteilung zu der Veranstaltung finden Sie hier: Pressemitteilung


“Ältere und pflegebedürftige Menschen in Krisen und Katastrophen” auf der Fachtagung Katastrophenvorsorge in Berlin

„Ältere und pflegebedürftige Menschen in Krisen und Katastrophen“ war das Thema eine Workshops im Rahmen der Fachtagung Katastrophenvorsorge am 16. und 17.10.17 in Berlin.

Zur Einführung in das Thema machte Carolin Reintjes von HelpAge Deutschland deutlich, dass in Katastrophen in verschiedenen Ländern der Anteil der älteren Menschen unter den Toten deutlich höher als ihr Anteil an der Bevölkerung ist. Annette Händlmeyer und Heidi Oschmiansky vom DRK Generalsekretariat beleuchteten die besonderen Herausforderungen in Deutschland mit Blick auf zu Hause versorgte pflegebedürftige Menschen in Krisen und stellten kurz das Forschungsprojekt KOPHIS vor.

Anschließend erfolgte eine Sensibilisierungs-Evakuierungsübung unter Zuhilfenahme von Rollatoren, Ohrenstöpseln, Halskrausen, sichteinschränkenden Brillen etc…

© DRK e.V.

Dies sollte den Teilnehmenden ein Einfühlen ermöglichen, mit welchen Herausforderungen und Hindernissen eine Evakuierung für alte und pflegebedürftige Menschen verbunden sein kann (siehe Foto).


In World-Cafés diskutierten die Teilnehmenden die Herausforderungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie mögliche Lösungsansätze (siehe das graphic recording rechts zu Teilergebnissen).

Interessante Anregungen bezogen sich mit Blick auf die internationalen Erfahrungen auf eine (stärkere) Sensibilisierung in den Gemeinden für das Thema unter Einbeziehung der älteren Menschen. Mit Blick auf die Kommunikation vor und während einer Katastrophe wurde angeführt, dass die Sprache leicht verständlich sein sollte, auch Piktogramme genutzt werden könnten und mit Blick auf die Warnung auf Barrierefreiheit sowie auf analoge Informationen zu achten sei.

Zudem wurde die Bedeutung der Nachbarschaft hinsichtlich der zu Hause versorgten pflegebedürftigen Menschen hervorgehoben. Die sozialen Kontakte in der Nachbarschaft sollten stärker gefördert werden. Denn in Krisen und Katastrophen sind tragfähige Nachbarschaftsnetzwerke erforderlich, aus denen heraus sich Menschen um zu Hause versorgte pflegebedürftige Menschen in solchen Situationen unter Umständen kümmern können, bis der Rettungsdienst bzw. Unterstützung kommt. Generell sollte das Thema “ältere und pflegebedürftige Menschen in Krisen und Katastrophen” als zentraler Bestandteil in Katastrophenschutzmaßnahmen durchgängig berücksichtigt werden (Mainstreaming). Grafic recording von Esther Blodau, © Deutsches Rotes Kreuz

Eine Kurzdokumentation der Fachtagung Katastrophenvorsorge mit allen Workshops finden Sie hier:


Kurzdokumentation Fachtagung Katastrophe[…]
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Wie kann die Resilienz von älteren, pflege- und hilfsbedürtigen Menschen für Krisen und Katastrophen gestärkt werden? – Austausch mit dem Niederländischen Roten Kreuz

Das Niederländische Rote Kreuz - assoziierter Partner von KOPHIS - setzt seit 2014 ein Projekt zur Stärkung der Resilienz der Bevölkerung für Krisen und Katastrophen um. Da die Module des Projektes bei Bedarf auch für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen ausgerichtet werden können, besuchten die Koordinatorinnen des KOPHIS-Projekts vom DRK Generalsekretariat die niederländischen Kolleg*innen zu einem vertieften Austausch in Den Haag und Amersfoort.

Interessant waren aus der KOPHIS-Perspektive insbesondere die Netzwerk-Workshops und die Bingo-Spiele. Im Rahmen von Netzwerk-Workshops werden hilfreiche Tipps vermittelt, wie ein Kontakt zu Nachbarn aufgenommen und aufrechterhalten werden kann (z.B. zur Aufbewahrung von Zweit-Schlüsseln oder für Notsituationen). Bingo-Spiele können als niedrigschwellige Sensibilisierungsmethode für die Themen ‚häusliche Sicherheit‘ und ‚Vorbereitung auf Notfallsituationen‘ eingesetzt werden. Wie ein solches Bingo-Spiel praktisch gestaltet werden, konnten die KOPHIS-Koordinatorinnen bei einem Rotkreuzworkshop für Trainier*innen in Amersfoort lernen (siehe Foto links).

©DRK e.V.von links nach rechts: Dr. Heidi Oschmiansky (DRK), Jan Huurdemann (Niederländisches Rotes Kreuz); Annette Händlmeyer (DRK), Aus Greidanus (Niederländisches Rotes Kreuz)


Eine weitere interessante Station war der ROTKreuz-Shop in Den Haag (Foto rechts). Das Shop-Fomat soll die Kontaktaufnahme erleichtern, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Mit den Angeboten, wie Sicherheitskur-se für Ältere, Erste-Hilfe- oder Digitalisierungskurse sowie Sprachkurse für verschiedene Zielgruppen, soll die Vernetzung im Quartier gefördert und die Resilienz der Bevölkerung gestärkt werden. Derzeit wird der Shop von rund 3.500 Menschen aus dem Quartier genutzt. In ihm arbeiten über 60 Freiwillige.

@NRK, von links nach rechts: Annette Händlmeyer, DRK; Esther Meents, NRK Projektleiterin EHBA und In-Office-Beratung; Florina van der Kraan, NRK, Projektleiterin bezirksorientierte Arbeit/Selbsthilfe; Yvonn Breedijk, NRK, Projektleiterin Vorbereitung für Notsituationen, Dr. Heidi Oschmiansky, DRK

Hurrikan Harvey und Menschen mit Pflegebedarf

Wenn Krisen oder Katastrophen eintreten, ist schnelle Hilfe wichtig. Aber nicht immer können professionelle Einsatzkräfte in einer Krisensituation sofort und überall vor Ort sein. Wie schnell eine Situation dramatisch werden kann, insbesondere für Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf, zeigt die Flutkatastrophe in Texas infolge des Hurrikans Harvey. Dort hat der Starkregen seit dem 28. August 2017 zu massiven Überschwemmungen geführt, in dessen Folge mehrere Hunderttausend Menschen zeitweise ohne Strom waren und zehntausende Menschen flüchteten. Der Bürgermeister von Houston forderte die Menschen auf, sich beim Eintreffen des Wassers auf die Dächer zu retten. Eine Pflegeeinrichtung in der Stadt Dickinson wurde fast vollständig überflutet. Die Leiterin versuchte zunächst vergeblich, professionelle Hilfe über die Notrufnummer zu erhalten. Sie machte ein Foto, das sich rasch im Internet verbreitete und das die Bewohnerinnen der Pflegeeinrichtung zeigt, wie sie in ihren Rollatoren und Sesseln sitzen: das Wasser geht ihnen bis zu den Hüften. Das Foto trug zur Rettung der Seniorinnen bei, die von der Nationalgarde evakuiert wurden.

[link zu: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sturm-harvey-flutkatastrophe-in-texas-bilder-aus-dem-netz-a-1164856.html

http://www.chron.com/news/houston-weather/hurricaneharvey/article/seniors-flood-water-Hurricane-Harvey-nursing-home-12013358.php]

Das Beispiel zeigt, wie wichtig für Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf ein Netzwerk von Unterstützerinnen und Unterstützern vor Ort in Krisen und Katastrophen ist. Das Projekt KOPHIS zielt darauf, die Resilienz von Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf unter anderem durch die Förderung eines Netzwerkes im Sozialraum zu stärken.

Wenn der Himmel tobt: Hurrikan Harvey und die Versorgung von Pflegebedürftigen in Schadenslagen

Auf die Versorgung von Pflegebedürftigen in Extremwettersituationen geht der Blog-Beitrag von Veronika Zettl vom Fraunhofer IAO ein.

BISHERIGE VERANSTALTUNGEN
© DRK e.V.
KOPHIS auf dem DRK Fachberatertreffen Betreuungsdienst am 17. und 18.06.2017 in Hannover

Der Betreuungsdienst hat die Aufgabe, bei Störungen oder einem Ausfall gesellschaftlicher, sozialer oder medizinischer Strukturen, Menschen in Notlagen, die keine sofortige akutmedizinische Behandlung bedürfen, Hilfe anzubieten. Die ehrenamtlichen Helfer vom DRK-Betreuungsdienst waren zum Beispiel beim Hoch-wasser 2013 oder im Jahr 2015 bei der Versorgung der großen Zahl geflüchteter Menschen aktiv und haben sie mit Nahrung, mit der Unterbringung in Notunterkünften und mit psychosozialer Notfallversorgung unterstützt.

Beim Fachberatertreffen am 17. und 18. Juni 2017 in Hannover wurde auch das Forschungsprojekt KOPHIS vorgestellt. Die Bedürfnisse von pflege- und hilfsbedürftige Menschen im Krisenfall standen dabei im Fokus. Die Fachberaterinnen und Fachberater diskutierten in den anschliessenden Workshops die Herausforderun-gen, mit denen der Betreuungsdienst konfrontiert ist.

06.06.2017: KOPHIS auf der landesweiten Krisenmanagementtagung des DRK Landesverbandes Nordrhein

Am 06.05. wurde das Projekt KOPHIS auf der landesweiten Krisenmanagementtagung des DRK Landesverbandes Nordrhein vorgestellt. Die Schwerpunkte der Tagung waren besondere Einsatzlagen, auch aus Sicht der Polizei, sowie die Konzeption zur zivilen Verteidigung des Bundes.
Der Vortrag zu KOPHIS passte dahingehend besonders gut in die Reihe der Vorträge, da Erkenntnis aller Bereiche war, dass eine Eigenleistung der Bevölkerung notwendig ist und auch gefordert werden kann (wichtig ist hier die richtige Kommunikation), sowie dass es unerlässlich ist, schon von dem Eintreten eines Ereignisses die relevanten Akteure zu kennen. Dies ist auch zentrale Erkenntnis von KOPHIS und soll mit den Runden Tischen in der Modellregion Willich verfestigt werden.

Bundesamt für Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

29.03.17: KOPHIS in der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivil-schutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Akademie für Krisenmangement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamtes für Bevölkerungs-schutz und Katastrophenhilfe ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Bundes im Bevölkerungs-schutz. Sie richtet sich mit ihrem Bildungsangebot primär an die mit Fragen der zivilen Sicherheitsvorsorge befassten Entscheidungsträger und Multiplikatoren aller Verwaltungsebenen.

Im Rahmen des Fachseminars “Notfallvorsorge, Energie und Wirtschaft” wurde das Forschungsprojekt KOPHIS vorgestellt. Frau Dr. Oschmiansky vom Deutschen Roten Kreuz-Generalsekretariat wies in ihrem Vortrag auf internationale und nationale Erfahrungen zu Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf in Krisen und Katastrophen hin und stellte das Konzept sowie erste Zwischenergebnisse von KOPHIS vor. Die Teilnehmenden des Fachseminars zeigten großes Interesse und diskutierten Fragen zu der ambulanten Versorgung von pflege- und hilfsbedürftigen Menschen in Schadensereignissen.

© DRK e.V.

07.03.2017: „Katastrophen früher und heute“ –

  1. KOPHIS-Dialogforum in Willich-Anrath

Am 07.03.2017 fand in der DRK-Begegnungsstätte Willich-Anrath das erste Dialogforum mit Pflege- und Hilfsbedürftigen sowie pflegenden Angehörigen und Bezugspersonen statt. An den beiden Veranstaltungen nahmen 37 Personen teil. Um berufstätigen pflegenden Angehörigen eine Teilnahme zu ermöglichen, wurden eine Veranstaltung am frühen Nachmittag und eine am Abend angeboten.

Frau Schwerdtfeger, Beigeordnete der Stadt Willich für Freizeit, Familie und Sicherheit (siehe Foto unten links), begrüßte die Teilnehmenden und hob hervor, wie wichtig KOPHIS sei. Sie hoffe, dass auch andere Kommunen von diesem Projekt einen Nutzen hätten und von Willich eine Strahlkraft ausgehe.

Wintersturm und Stromausfall – auf dieser Grundlage wurde mit den Teilnehmenden in Kleingruppen einleitend über bereits vorhandene Erfahrungen mit diesem Szenario diskutiert. Im nächsten Schritt wurden persönliche Bedarfe, aber auch mögliche Selbsthilfepotenziale in einer solchen Krisensituation erörtert.

Es gab einen regen Austausch zwischen den Teilnehmenden und den Projektbeteiligten. Deutlich wurde, dass sich schon viele Teilnehmende Gedanken gemacht hatten, aber einige Punkte nicht bedacht worden waren: welche wichtigen Geräte zum Beispiel bei einem Stromausfall ausfallen würden oder dass sich elektrische Rolläden nicht mehr öffnen lassen. Ein großes und sehr schnell auftretendes Problem wäre zum Beispiel auch die Toilettenspülung.

Interessant waren auch die Hinweise von Teilnehmenden, dass es zum Teil eine sehr aktive Nachbarschaft gäbe, wo man sich selbstverständlich gegenseitig unterstützen würde. Andere Teilnehmende verwiesen dagegen darauf, dass die Nachbarschaftshilfe eher zurückgegehen würde und dass es zunehmende Menschen gäbe, die eher zurückgezogen leben würden.

Folgende Themenwurden von vielen Teilnehmenden u.a. als wesentlich betrachtet:

§ Kontakte und Vernetzung im unmittelbaren Sozialraum (v.a. Nachbarschaft, Familie)

§ Informationen zu Ansprechpartnern außerhalb des eigenen Umfelds und zu Anlaufstellen

§ Informationen zu Maßnahmen der Eigenvorsorge (z.B. Vorratshaltung)

Teilnehmende regten zudem an, dass das Thema „Katastrophenschutz“ grundsätzlich stärker in der Öffentlichkeit angeführt werden sollte. So könnte zum Beispiel auch in Schulen das Thema aufgegriffen werden.

Insgesamt waren die Beiträge und Anregungen der Teilnehmenden eine sehr große Bereicherung für KOPHIS. Nun werden die Erkenntnisse des 1. Dialogforums ausgewertet und darauf basierend Hilfsmaterialien entwickelt. Diese werden im kommenden Jahr – zum 2. Dialogforum 2018 – vorgestellt.

siehe auch:

Extra-Tipp am Sonntag Willich


Katastrophen früher und heute im Extra T[…]
PDF-Dokument [1.7 MB]

Stadt Willich- Für die Katastrophe gerüs[…]
PDF-Dokument [937.9 KB]

Willicher Nachrichten.pdf
PDF-Dokument [3.7 MB]





07.02.2017: 7. Stuttgarter Runder Tisch

Auch beim 7. Stuttgarter Runden Tisch »Forschung im Bevölkerungsschutz« war KOPHIS ein Thema. Die Veranstaltung stand unter dem Motto »Krisenmanagement und Bevölkerung – Hilfe- und Selbsthilfefähigkeiten der Zivilgesellschaft« und in einem Workshop wurde intensiv die Frage diskutiert, wie die ambulante Versorgung von Pflegebedürftigen in Krisenfällen sichergestellt werden kann.

Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) lud Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Pflegediensten und zivilgesellschaftlichen Organisationen ein, um diese spezifische Herausforderung des Katastrophenschutzes zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Frau Schwerdfeger, Beigeordnete der Stadt Willich © DRK Generalsekretariat e.V.
26.01.2017: 1. Runder Tisch in Willich - ein großer Erfolg!

Am 26. Januar 2017 fand in der Rettungswache der Stadt Willich im Rahmen von KOPHIS der erste Runde Tisch in der Modellregion Willich statt. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben der Stadt Willich, zivil-gesellschaftlichen Organisationen, ehrenamtlichen Initiativen sowie Pflegedienste und -einrichtungen vor Ort. Ziel des ersten Runden Tisches war, einen Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern über die Bedürfnisse von Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf in außergewöhnlichen Krisensituationen, wie zum Beispiel einem größeren Stromausfall, anzuregen.

© DRK Generalsekretariat e.V.
Frau Schwerdtfeger, Beigeordnete der Stadt Willich für Freizeit, Familie und Sicherheit, begrüßte ausdrücklich, dass das Projekt KOPHIS in Willich umgesetzt wird. Sie hoffe, dass von KOPHIS eine Strahlkraft ausgehe und auch andere Kommunen hiervon profitieren könnten.

Zur Einstimmung auf das Thema wurde ein Szenario mit Stromausfall und Wintersturm vorgestellt und die möglichen Effekte für private Haushalte, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Menschen mit Pflege- und Hilfsbedarf, die zu Hause unterstützt werden. Anschliessend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen über die Herausforderungen und mögliche Lösungen. Die Diskussionen verliefen sehr engagiert und kenntnisreich. Die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmenden bereicherten die Diskussion. Anschließend präsentierte jede Kleingruppe ihre Diskussionsergebnisse mit zahlreichen interessanten Anregungen.

In der Abschlußrunde führten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, dass der Austausch fortgesetzt werden sollte und sie gerne im kommenden Jahr zum 2. Runden Tisch wiederkommen würden.











03.- 04.11.16: KOPHIS auf dem 7. Fachkongress Telemedizin in Berlin

Sebastian Dresbach, Geschäftsführer des ZTM, stellte auf dem 7. Nationalen Fachkongress Telemedizin das Forschungsprojekt KOPHIS vor. Herr Dresbach präsentierte die Einsatzmöglichkeiten der Telemedizin in allen Phasen des Katastrophenfalles. Das Interesse der Teilnehmenden an KOPHIS war groß, da das Projekt auf sich die Verbesserung der Versorgung der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen zielt. Mit Hilfe von Technikinnovationen können die Informations- und Kommunikationsprozesse zwischen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, den Pflegediensten, den pflegenden Angehörigen sowie den pflege- und hilfsbedürftigen Menschen und ihren sonstigen sozialen Netzwerke wesentlich verbessert werden. Die Telemedizin kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.

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12.11.16: KOPHIS auf der 2. Sondertagung zum Komplexen Hilfeleistungssystem des DRK Landesverbandes Nordrhein e.V.

Das ZTM aus Bad Kissingen war zu Gast auf der 2. Sondertagung zum Komplexen Hilfeleistungssystem des DRK Landesverbandes Nordrhein e.V… Zusammen mit der im Landesverband zuständigen Mitarbeiterin für KOPHIS wurde ein Poster im Rahmenprogramm der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert. Das Interesse der verschiedenen Verantwortlichen aus unterschiedlichen Bereichen des DRK an KOPHIS war groß.

Neben der Posterpräsentation gab es auch die Möglichkeit an verschiedenen Info- bzw. Workshops teilzunehmen. Das Komplexe Hilfeleistungssystem beschreibt, dass alle Teile des Roten Kreuzes im Falle eines Notfalls zusammenarbeiten müssen, um den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen. Damit ist es DRK-intern sozusagen eine Grundlage für die Umsetzung von KOPHIS.


KOPHIS Poster
KOPHIS Poster_DRK LV Sondertagung.pdf
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05.11.16: Workshop Projekt KIRMin

Das DRK Nordrhein hat am ersten Workshop des BMBF-geförderten Forschungsprojektes KIRMin teilgenommen und interessante Anknüpfungspunkte zu KOPHIS entdeckt.

KIRMin - Kritische Infrastrukturen-Resilienz als Mindestver-sorgungskonzept: Das BMBF-geförderte Projekt untersucht Abhängigkeiten zwischen essentiellen Grundversorgungsinfra-strukturen (sog. Kritischen Infrastrukturen) in Deutschland. Es soll ein Konzept zur Mindestversorgung der Bevölkerung während eines Stromausfalls bereitstellt werden und dieses in den Risiko- und Krisenmanagementprozess von Städten und Kommunen integriert werden.

Hierbei sollen auch spezielle Bevölkerungsgruppen betrachtet werden. Es gibt daher Schnittstellen zu KOPHIS, weshalb ein enger Austausch angestrebt wird.

Bevor es in interessante Gruppendiskussionen ging in denen erste Forschungsschwerpunkte für KIRMin gelegt werden sollten, gab es zwei Impulsvorträge von Betreibern kritischer Infrastrukturen. Zum einen beleuchtete ein Vertreter der RheinEnergie die Abläufe bei einem Stromausfall, zum anderen offenbarte ein Vertreter von Hamburg Wasser ihre Abhängigkeit von der kritischen Infrastruktur Strom.

© Kreis Viersen
30.09.16 : Fachtagung KOPHIS in Viersen

Am 30. September wurde das Forschungsprojekt KOPHIS im Kreishaus Viersen vorgestellt. Verantwortliche und Experten für Bevölkerungs-schutz und Soziales der Kreisverwaltung Viersen, der Stadtverwaltung Willich und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) berieten gemeinsam über die Durchführung des Projektes in der Modell-region. Katarina Esser, Dezernentin für Soziales, Gesundheit und Arbeit, Kreis Viersen, brachte ihr großes Interesse für das Projekt zum Ausdruck.

Die Teilnehmenden der Fachtagung KOPHIS:

darunter Referent Steffen Schimanski (DRK), die Beigeordnete für Familie und Sicherheit der Stadt Willich, Brigitte Schwerdtfeger (5.v.l.), die Sozial- und Gesundheitsdezernentin des Kreises Viersen, Katarina Esser (6.v.l.), DRK-Projektkoordinatorin Dr. Heidi Oschmiansky (2.v.r.) und DRK-Kreisgeschäftsführer Detlef Blank (1.v.r.). Fachtagung KOPHIS

© Kreis Viersen

Steffen Schimanski (Bild rechts) und Dr. Heidi Oschmiansky, beide DRK e.V., stellten KOPHIS vor. Das Forschungsprojekt wurde von den Teilnehmenden positiv aufgenommen, da es auf die Stärkung der Pflege- und Hilfsbedürftigen in der Stadt Willich für Not- und Katastrophensituationen zielt und gut zu dem Konzept “Miteinander leben und altern” der Stadt Willich passt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom Kreis Viersen:


Pressemitteilung Kreis Viersen.pdf
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Die Stadt Willich twitterte: HILFE zur SELBSTHILFE im Katastrophenfall. In Folge der alternden Gesellschaft werden immer mehr pflegebedürftige

siehe: https://twitter.com/Stadt_Willich/status/784324105457676289?s=02

27.09.2016: KOPHIS auf dem BarCamp Health "IT in Pflege & Versorgung

Am 27.09.16 fand das BarCamp Health IT im Tagungszentrum des Evangelischen Johannesstiftes zum Thema “IT in Pflege und Versorgung” statt. Organisiert wurde die Veranstaltung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

Rund 130 Teilnehmende hatten sich vor allem aus dem Bereich IT sowie der Alten- und Krankenpflege angemeldet. Nach zwei Einführungsvorträgen bestand für die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Projekte vorzustellen. Das Konzept BarCamp sieht vor, dass jeder Interessierte eine Minute Zeit hat, sein Projekt vor den Zuhörenden zu präsentieren, die anschliessend darüber abstimmen, ob sie die Langfassung hören möchten. Insgesamt 15 Projekte - darunter auch KOPHIS - wurden präsentiert.

Nach der Vorstellung von KOPHIS von Fr. Dr. Oschmiansky, DRK-Generalsekretariat, ergab sich eine anregende Diskussion rund um das Thema “Hilfe zur Selbsthilfe” und die Frage der Erreichbarkeit in Katastrophen.

Den Vortrag finden Sie hier:

© Lässig/Berlin Partner

Eine Audiofassung des Vortrags finden Sie :

https://www.voicerepublic.com/talks/kophis-kontexte-von-pflege-und-hilfsbedurftigen-menschen-starken


KOPHIS auf dem BarCamp 2016 It und Pfleg[…]
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26.07.2016: Vorstellung von KOPHIS in Willich

Am 26.07. traf sich eine Vertreterin des DRK Landesverbandes Nordrhein mit dem Vorstand des DRK Ortsvereins Willich und stellte dort das Projekt KOPHIS vor. Das Treffen fand in Willich in der Begegnungsstätte des DRK in Anrath statt und war somit die erste Veranstaltung von KOPHIS vor Ort. Die Mitglieder des Vorstandes waren sehr interessiert am Projekt und boten die Unterstützung des Projektes an. Diese Unterstützung ist für das Projekt dahingehend besonders wertvoll, da der Ortsverein und seine Mitglieder natürlich in direktem Kontakt mit den Menschen in Willich sind. Wir freuen uns auf die nächsten Monate, in denen die Arbeit vor Ort noch intensiviert wird.

11.13.05.2016 in Fulda: “Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität”

Anlässlich der am Mittwoch beginnenden diesjährigen RETTmobil, der Leitmesse für Rettungsdienst und Mobilität, stellen das Deutsche Rote Kreuz und seine Partner das Projekt „KOPHIS“ vor.

(weiterlesen: Mehr Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall)


12.13.04.2016 in Berlin: 3. BMBF-Innovationsforum “Zivile Sicherheit”

Aktuelle und zukünftige Herausforderungen wurden hier in unterschiedlichsten Themenfeldern diskutiert. Das Spektrum reicht von der Zukunft der Krisen- und Katastrophenbewältigung bis zur Kriminalitätsprä-vention (www.sifo).

KOPHIS wurde mit weiteren Forschungsprojekten zur Sicherheitsforschung des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Innovationsforum vorgestellt. Auch der Generalsekretär Christian Reuter vom Deutschen Roten Kreuz (3.v.l.) besuchte des Stand des DRK und informierte sich über die Forschungsprojekte.

»Angesichts der Tatsache, dass der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen wird, brauchen wir KOPHIS, um in Katastrophensituationen besser auf die Betreuung Hilfebedürftiger eingestellt zu sein«, sagt Wolfgang Kast, Teamleiter Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst im DRK-Generalsekretariat (r.).

KOPHIS IN DER PRESSE

“Sicher und spielend durch die Hitzewelle” (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

“In Ausnahmesituationen haben es Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, besonders schwer. Doch wer gut vorsorgt, bewältigt auch das größte Chaos. Worauf man dabei achten muss, vermittelt ein Spiel.”

Siehe: Meldung des BMBF

“3 Fragen an: Marco Krüger, Sicherheitsforscher an der Universität Tübingen” (Häusliche Pflege7/2019, S.52)

“Die Bedürfnisse von Personen mit Pflegebedarf müssen sichtbarer für die Strukturen des Katastrophenschutzes werden.”


Interview_mit_ Marco_Krüger.pdf
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“Sicherheitslücken spielend schließen” (Rotkreuzmagazin 4/18, Fach- und Führungskräfte)

“Ziel von KOPHIS ist es […], dass Katastrophenschutz und Gesundheitswesen enger zusammenarbeiten, die Einrichtungen im Sozialraum besser vernetzt und die Selbst- und Nachbarschaftshilfe gestärkt wird.”


Sicherheitslücken spielend schließen.pdf
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“Selbsthilfefähigkeit von Pflege- und Hilfsbedürftigen” (KOPHIS im “Jahrbuch 2016 - Selbsthilfe stärken, füreinander da sein.” des DRK-Landesverbandes Nordrhein, S. 27)

“Ansatz von KOPHIS ist es, sowohl die Selbsthilfefähigkeit als auch das persönliche und soziale Umfeld von zu Hause lebenden Pflege- und Hilfebedürftigen zu stärken. Als Modellregion […]”

siehe: DRK Jahrbuch 2016

“Zu Hause versorgte Pflegebedürftige in Katastrophen; In äußerster Notlage schnelle Rettung finden” (CAREkonkret vom 12.05.17)

In der wöchentlichen Pflegezeitung CAREkonkret - einer der wichtigsten Fachpublikationen der Pflegebranche - ist ein Beitrag über KOPHIS erschienen: “Ob Hochwasser oder Hitzesommer - ältere Menschen mit Pflegebedarf sind in Krisen und Katastrophen besonders schwer betroffen. Ein Forschungsprojekt soll nun wichtige Erkenntnisse liefern und die Akteure miteinander vernetzen […]”

Zum Weiterlesen:


KOPHIS in der CareKonkret vom 12.5.17.pd[…]
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“Technische Lösungen für den Katastrophenfall: Die Unterstützung pflege- und hilfsbedürftiger Menschen” (IM EINSATZ 2/2017)

Ein Artikel über die technischen Lösungen für den Katastrophenfall ist in der Fachzeitschrift IM EINSATZ erschienen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Technik zur Unterstützung von pflege- und hilfsbedürftigen Menschen im Krisen und Katastrophenfall.

“Katastrophen früher & heute” (Extra-Tipp am Sonntag vom 19.03.2017)

“Viele interessierte und engagierte Menschen versammelten sich jetzt zur Veranstaltung “Katastrophen früher und heute - Stromausfall, Schneechaos und andere Widrigkeiten” in der DRK begegenungsstätte in Anrath am Kirchplatz […]”

zum Weiterlesen:


Katastrophen früher und heute im Extra T[…]
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Extra-Tipp Willich

“Katastrophenschutz ‘Kophis’: Willich ist eine Pilotstadt” (Westdeutsche Zeitung Niederrhein vom 23.02.2017)

“Durch das Forschungsprojekt sollen pflege- und hilfsbedürftige Menschen für Krisenfälle gestärkt werden.
Willich. Das Wort “Kophis” ist den meisten Menschen nahezu unbekannt. Die sechs Buchstaben stehen für “Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken”. Es geht darum, in einer Krisensituation oder einem Katastrophenfall Menschen, die auch ansonsten auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind, zu versorgen. Willich ist jetzt Pilotstadt für ein bundesweites Forschungsprojekt. (…)”

zum Weiterlesen:


WZNRH-23.02.2017-25-Katastrophenschutz_K[…]
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“Stadt Willich - Für die Katastrophe gerüstet sein” (RP online vom 23.02.17)

Stadt Willich. Willich ist Pilotstadt für das Forschungsprojekt “Kophis”. Es zielt darauf ab, pflege- und hilfsbedürftige Menschen für Krisen und Katastrophenfälle zu stärken. Am 07. März können sich Bürger einbringen.

siehe RP Online


Stadt Willich- Für die Katastrophe gerüs[…]
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“Pflege- und Hilfsbedürftige werden gestärkt” (Willicher Nachrichten vom 22.02.17)

Das Forschungsprojekt KOPHIS - Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken - ist ein sperriges Thema. Konkret geht es darum, zu hinterfragen, was in Katastrophen- und Krisenfällen mit Pflegebedürftigen passiert, die zu Hause versorgt werden."

siehe Willicher Nachrichten


Willicher Nachrichten.pdf
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“Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall” (Pressemitteilung des Kreises Viersen, 06.10.16)

Am 30. September 2016 kamen Verantwortliche und Experten für Bevölkerungsschutz und und Soziales der Kreisverwaltung Viersen , der Stadtverwaltung Willich und des Deutschen Roten Kreuzes in Viesern zusammen, um über KOPHIS zu diskutieren.

Siehe Pressemitteilung vom Kreis Viesen:


Pressemitteilung Kreis Viersen.pdf
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Siehe auch: 30.09.16 Fachtagung KOPHIS in Viersen

“Pflegebedürftige für den Notfall stärken” (KOPHIS im Rotkreuzmagazin (3/16), September 2016)

Ob Überschwemmungen, Chemieunglück oder Brand: Immer wieder gibt es Gefahrensituationen, die für viele Menschen lebensgefährlich werden können. Bei ihrer Rettung zählt jede Minute. Das gilt auch für Pflegebedürftige, die zu Hause ambulant versorgt werden.

Zum Weiterlesen mit freundlichen Genehemigung des Rotkreuzmagazins:


KOPHIS im Rotkreuzmagazin.pdf
PDF-Dokument [526.0 KB]
“Bevölkerungsschutz - Hilfe zur Selbsthilfe” (KOPHIS in der Wohlfahrt Intern (6/2016), Juni 2016)

“Das DRK hat das Projekt “Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken” (KOPHIS) vorgestellt. Das Projekt soll den Bevölkerungsschutz stärken und Handlungshilfen liefern “Aus den Erfahrungen etwa beim Hochwasser 2013 wissen wir, dass es in vielen Fällen kaum Informationen darüber gibt, wer evakuiert werden muss Diese Lücke wollen wir schließen”, so DRK-Präsident Rudolf Seiters. zudem sollen Evakuierte besser betreut und versorgt werden. Das Bundesbildungsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Programms ‘Forschung für die zivile Sicherheit’. Unter Leitung des DRK sind die Katastrophenforschungsstell der FU Berlin, das Institut für Arbeitswissenschaft und Technlogiemanagement der Uni Stuttgart, das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Uni Tübingen und das Zentrum für Telemedizin beteiligt. (…)”

Siehe Wohlfahrt Intern:


KOPHIS in der Wohlfahrt Intern.pdf
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“Sicherheitsforschung: KOPHIS - Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken” (KOPHIS im Newsletter des DRK Landesverbandes Nordrhein, Juni 2016)

"Pflege- und hilfebedürftige Menschen stehen nicht nur im Fokus der sozialen Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Auch als Bevölkerungsschutzorganisation hat das DRK die besondere Situation dieser Menschen im Blick.

Denn: Bei Extremwetter- und anderen Katastrophenlagen wächst die Herausforderung, Pflegebedürftige zu versorgen – beispielsweise, weil Angehörige oder Pflegekräfte sie nicht mehr erreichen können und gleichzeitig der Unterstützungsbedarf möglicherweise steigt. (…)"

Siehe: Newsletter des DRK Landesverbands Nordrhein

“Unterstützung von Pflege- und Hilfsbedürftigen im Krisen- und Katastrophenfall” (Presse-mitteilung des ZTM vom 19.05.16)

“Am 01. Februar 2016 startete das Forschungsprojekt KOPHIS. Ziel des Projektes ist es,die zivile Sicherheit von Pflege- und Hilfsbedürftigen im Krisen- und Katastrophenfall zu erhöhen. Das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen ist an diesem Forschungsprojekt beteiligt und untersucht die Einsatzmöglichkeiten der Telemedizin im Katastrophenfall. (…)”

“Sicher und spielend durch die Hitzewelle” (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

“In Ausnahmesituationen haben es Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, besonders schwer. Doch wer gut vorsorgt, bewältigt auch das größte Chaos. Worauf man dabei achten muss, vermittelt ein Spiel.”

Siehe: Meldung des BMBF

“3 Fragen an: Marco Krüger, Sicherheitsforscher an der Universität Tübingen” (Häusliche Pflege7/2019, S.52)

“Die Bedürfnisse von Personen mit Pflegebedarf müssen sichtbarer für die Strukturen des Katastrophenschutzes werden.”


Interview_mit_ Marco_Krüger.pdf
PDF-Dokument [325.4 KB]
“Sicherheitslücken spielend schließen” (Rotkreuzmagazin 4/18, Fach- und Führungskräfte)

“Ziel von KOPHIS ist es […], dass Katastrophenschutz und Gesundheitswesen enger zusammenarbeiten, die Einrichtungen im Sozialraum besser vernetzt und die Selbst- und Nachbarschaftshilfe gestärkt wird.”


Sicherheitslücken spielend schließen.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

“Selbsthilfefähigkeit von Pflege- und Hilfsbedürftigen” (KOPHIS im “Jahrbuch 2016 - Selbsthilfe stärken, füreinander da sein.” des DRK-Landesverbandes Nordrhein, S. 27)

“Ansatz von KOPHIS ist es, sowohl die Selbsthilfefähigkeit als auch das persönliche und soziale Umfeld von zu Hause lebenden Pflege- und Hilfebedürftigen zu stärken. Als Modellregion […]”

siehe: DRK Jahrbuch 2016

“Zu Hause versorgte Pflegebedürftige in Katastrophen; In äußerster Notlage schnelle Rettung finden” (CAREkonkret vom 12.05.17)

In der wöchentlichen Pflegezeitung CAREkonkret - einer der wichtigsten Fachpublikationen der Pflegebranche - ist ein Beitrag über KOPHIS erschienen: “Ob Hochwasser oder Hitzesommer - ältere Menschen mit Pflegebedarf sind in Krisen und Katastrophen besonders schwer betroffen. Ein Forschungsprojekt soll nun wichtige Erkenntnisse liefern und die Akteure miteinander vernetzen […]”

Zum Weiterlesen:


KOPHIS in der CareKonkret vom 12.5.17.pd[…]
PDF-Dokument [685.5 KB]

“Technische Lösungen für den Katastrophenfall: Die Unterstützung pflege- und hilfsbedürftiger Menschen” (IM EINSATZ 2/2017)

Ein Artikel über die technischen Lösungen für den Katastrophenfall ist in der Fachzeitschrift IM EINSATZ erschienen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Technik zur Unterstützung von pflege- und hilfsbedürftigen Menschen im Krisen und Katastrophenfall.

“Katastrophen früher & heute” (Extra-Tipp am Sonntag vom 19.03.2017)

“Viele interessierte und engagierte Menschen versammelten sich jetzt zur Veranstaltung “Katastrophen früher und heute - Stromausfall, Schneechaos und andere Widrigkeiten” in der DRK begegenungsstätte in Anrath am Kirchplatz […]”

zum Weiterlesen:


Katastrophen früher und heute im Extra T[…]
PDF-Dokument [1.7 MB]

Extra-Tipp Willich

“Katastrophenschutz ‘Kophis’: Willich ist eine Pilotstadt” (Westdeutsche Zeitung Niederrhein vom 23.02.2017)

“Durch das Forschungsprojekt sollen pflege- und hilfsbedürftige Menschen für Krisenfälle gestärkt werden.
Willich. Das Wort “Kophis” ist den meisten Menschen nahezu unbekannt. Die sechs Buchstaben stehen für “Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken”. Es geht darum, in einer Krisensituation oder einem Katastrophenfall Menschen, die auch ansonsten auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind, zu versorgen. Willich ist jetzt Pilotstadt für ein bundesweites Forschungsprojekt. (…)”

zum Weiterlesen:


WZNRH-23.02.2017-25-Katastrophenschutz_K[…]
PDF-Dokument [68.2 KB]
“Stadt Willich - Für die Katastrophe gerüstet sein” (RP online vom 23.02.17)

Stadt Willich. Willich ist Pilotstadt für das Forschungsprojekt “Kophis”. Es zielt darauf ab, pflege- und hilfsbedürftige Menschen für Krisen und Katastrophenfälle zu stärken. Am 07. März können sich Bürger einbringen.

siehe RP Online


Stadt Willich- Für die Katastrophe gerüs[…]
PDF-Dokument [937.9 KB]
“Pflege- und Hilfsbedürftige werden gestärkt” (Willicher Nachrichten vom 22.02.17)

Das Forschungsprojekt KOPHIS - Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken - ist ein sperriges Thema. Konkret geht es darum, zu hinterfragen, was in Katastrophen- und Krisenfällen mit Pflegebedürftigen passiert, die zu Hause versorgt werden."

siehe Willicher Nachrichten


Willicher Nachrichten.pdf
PDF-Dokument [3.7 MB]
“Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall” (Pressemitteilung des Kreises Viersen, 06.10.16)

Am 30. September 2016 kamen Verantwortliche und Experten für Bevölkerungsschutz und und Soziales der Kreisverwaltung Viersen , der Stadtverwaltung Willich und des Deutschen Roten Kreuzes in Viesern zusammen, um über KOPHIS zu diskutieren.

Siehe Pressemitteilung vom Kreis Viesen:


Pressemitteilung Kreis Viersen.pdf
PDF-Dokument [165.7 KB]

Siehe auch: 30.09.16 Fachtagung KOPHIS in Viersen

“Pflegebedürftige für den Notfall stärken” (KOPHIS im Rotkreuzmagazin (3/16), September 2016)

Ob Überschwemmungen, Chemieunglück oder Brand: Immer wieder gibt es Gefahrensituationen, die für viele Menschen lebensgefährlich werden können. Bei ihrer Rettung zählt jede Minute. Das gilt auch für Pflegebedürftige, die zu Hause ambulant versorgt werden.

Zum Weiterlesen mit freundlichen Genehemigung des Rotkreuzmagazins:


KOPHIS im Rotkreuzmagazin.pdf
PDF-Dokument [526.0 KB]
“Bevölkerungsschutz - Hilfe zur Selbsthilfe” (KOPHIS in der Wohlfahrt Intern (6/2016), Juni 2016)

“Das DRK hat das Projekt “Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken” (KOPHIS) vorgestellt. Das Projekt soll den Bevölkerungsschutz stärken und Handlungshilfen liefern “Aus den Erfahrungen etwa beim Hochwasser 2013 wissen wir, dass es in vielen Fällen kaum Informationen darüber gibt, wer evakuiert werden muss Diese Lücke wollen wir schließen”, so DRK-Präsident Rudolf Seiters. zudem sollen Evakuierte besser betreut und versorgt werden. Das Bundesbildungsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Programms ‘Forschung für die zivile Sicherheit’. Unter Leitung des DRK sind die Katastrophenforschungsstell der FU Berlin, das Institut für Arbeitswissenschaft und Technlogiemanagement der Uni Stuttgart, das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Uni Tübingen und das Zentrum für Telemedizin beteiligt. (…)”

Siehe Wohlfahrt Intern:


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“Sicherheitsforschung: KOPHIS - Kontexte von Pflege- und Hilfsbedürftigen stärken” (KOPHIS im Newsletter des DRK Landesverbandes Nordrhein, Juni 2016)

"Pflege- und hilfebedürftige Menschen stehen nicht nur im Fokus der sozialen Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Auch als Bevölkerungsschutzorganisation hat das DRK die besondere Situation dieser Menschen im Blick.

Denn: Bei Extremwetter- und anderen Katastrophenlagen wächst die Herausforderung, Pflegebedürftige zu versorgen – beispielsweise, weil Angehörige oder Pflegekräfte sie nicht mehr erreichen können und gleichzeitig der Unterstützungsbedarf möglicherweise steigt. (…)"

Siehe: Newsletter des DRK Landesverbands Nordrhein

“Unterstützung von Pflege- und Hilfsbedürftigen im Krisen- und Katastrophenfall” (Presse-mitteilung des ZTM vom 19.05.16)

“Am 01. Februar 2016 startete das Forschungsprojekt KOPHIS. Ziel des Projektes ist es,die zivile Sicherheit von Pflege- und Hilfsbedürftigen im Krisen- und Katastrophenfall zu erhöhen. Das Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen ist an diesem Forschungsprojekt beteiligt und untersucht die Einsatzmöglichkeiten der Telemedizin im Katastrophenfall. (…)”

Zum Weiterlesen - Pressemitteilung ZTM:


PM_ZTM KOPHIS.pdf
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Siehe auch - Website des ZTM: Erhöhung der Resilienz im Krisen- und Katastrophenfall

"Mehr Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall - Projekt zum Bevölkerungsschutz (Presse-mitteilung des IAT vom 10.05.16)

“Im Projekt »KOPHIS« arbeiten die Partner unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes daran, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, zivilgesellschaftliche Akteure im Sozialraum sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben stärker einzubinden und zu vernetzen. So soll die pflegerische Versorgung auch in Schadenslagen sichergestellt werden. (…)”

Siehe: Pressemitteilung des IAT

“Mehr Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall” (Pressemitteilung des Deutschen Roten Kreuzes - Generalsekretariat vom 10.05.16)

“Anlässlich der am Mittwoch beginnenden diesjährigen RETTmobil, der Leitmesse für Rettungsdienst und Mobilität, stellen das Deutsche Rote Kreuz und seine Partner das Projekt „KOPHIS“ vor. „Pflegebedürftige und alte Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden leben, sollen durch dieses Projekt besser befähigt werden, sich im Fall einer drohenden Katastrophe selbst zu helfen oder Hilfe zu holen“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Schirmherr der RETTmobil. (…)”

Siehe: Pressemitteilung des DRK-Generalsekretariats
Zum Weiterlesen - Pressemitteilung ZTM:


PM_ZTM KOPHIS.pdf
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Siehe auch - Website des ZTM: Erhöhung der Resilienz im Krisen- und Katastrophenfall

"Mehr Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall - Projekt zum Bevölkerungsschutz (Presse-mitteilung des IAT vom 10.05.16)

“Im Projekt »KOPHIS« arbeiten die Partner unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes daran, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, zivilgesellschaftliche Akteure im Sozialraum sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben stärker einzubinden und zu vernetzen. So soll die pflegerische Versorgung auch in Schadenslagen sichergestellt werden. (…)”

Siehe: Pressemitteilung des IAT

“Mehr Hilfe zur Selbsthilfe im Katastrophenfall” (Pressemitteilung des Deutschen Roten Kreuzes - Generalsekretariat vom 10.05.16)

“Anlässlich der am Mittwoch beginnenden diesjährigen RETTmobil, der Leitmesse für Rettungsdienst und Mobilität, stellen das Deutsche Rote Kreuz und seine Partner das Projekt „KOPHIS“ vor. „Pflegebedürftige und alte Menschen, die in ihren eigenen vier Wänden leben, sollen durch dieses Projekt besser befähigt werden, sich im Fall einer drohenden Katastrophe selbst zu helfen oder Hilfe zu holen“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, Schirmherr der RETTmobil. (…)”

Siehe: Pressemitteilung des DRK-Generalsekretariats

KONTAKT

Verbundkoordinator

Matthias Max
Sachgebietsleiter Forschung und Bevölkerungsschutz – Team 25
DRK-Generalsekretariat

Projektverantwortliche

Dr. Heidi Oschmiansky (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Annette Händlmeyer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Deutsches Rotes Kreuz e. V.

Carstennstraße 58
12205 Berlin

E-Mail: forschung(at)drk.de